Pflanzenbau als Tiernahrung

Der ganze Betrieb wird nach den Richtlinien der „Integrierten Produktion“ bewirtschaftet. Bei „Integrierter Produktion“ ist weniger Stickstoffdünger erlaubt. Sonst übliche Pflanzenschutz-Behandlungen sind nur nach überschrittener Schadschwelle möglich. Andere sind ganz verboten.

Um das Bodenleben zu fördern, minimieren wir den Einsatz von chemischen Hilfsstoffen und arbeiten nach der Methode der regenerativen Landwirtschaft. So haben wir 2017 durch eine Untersaat den Unkrautdruck senken können.

Tiernahrung aus natürlicher Landwirtschaft: Sonnenblumen

Tiernahrung aus natürlicher Landwirtschaft: Bienen

Oekoflächen

Wie jeder Schweizer Landwirt, der vom Staat Geld bekommt, müssen wir auf den bewirtschafteten Flächen sogenannte Ökoflächen ausscheiden. Diese Flächen dürfen nicht gedüngt werden und die Bewirtschaftung und Pflege ist genau geregelt und wird regelmässig kontrolliert. Da wir in einer hügeligen Landschaft wohnen haben wir fast doppelt so viele Oekoflächen wie die vorgeschriebenen 7% der Nutzfläche. Diese umfasst extensive Wiesen, Hochstammbäume, Hecken und Feldgehölze. Ein grosser Teil davon ist durch besondere Qualität ausgezeichnet.  

Der Boden

Der Boden ist eines der wichtigsten Güter des Bauern und deshalb gilt es ihm Sorge zu tragen. Wenn es geregnet hat, muss man genug lang warten, bevor man ihn mit dem Traktor befährt. Einer unserer Traktoren ist mit einer Reifendruckregelanlage ausgerüstet, damit man bevor man auf den Acker fährt, den Reifendruck ablassen kann.

Mit dem Mist unserer Tiere und Gründungen füttern wir die Bodenlebewesen, die sehr wichtig sind. Dies trägt wiederum zu einer hochqualitativen Tiernahrung bei.

Seit 2 Jahren fügen wir dem Mist und der Gülle Pflanzenkohle hinzu, um die Böden in Anlehnung an die „Terra Petra„-Böden in Südamerika zu verbessern. So speichern wir auch CO2 im Boden.

Tiernahrung aus natürlicher Landwirtschaft: Terra Petra Boden